Kommunikation ist alles in Zeiten von Corona! Doch wie passt man den Kundenkontakt am besten an die Bedürfnisse und Gegebenheiten an? Wir liefern 4 Tipps, wie Sie Kundenbeziehungen nun sinnvoll pflegen.

In unserer Beitragsreihe „Corona-Marketing” beleuchten wir allgemeine und spezifische Marketing- und Management-Maßnahmen, welche Sie in der aktuellen Krisenzeit als Unternehmen ergreifen können. In Teil 2 zeigen wir auf, wie Sie in der aktuell schwierigen Phase die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe erkennen und Ihre Kundenbeziehungen vertiefen können.

1. Wen spreche ich an?

Auch wenn es kostenintensiv ist, Neukunden zu gewinnen, sollten Sie die derzeit großen Möglichkeiten nicht ungenutzt lassen. Versuchen Sie neue Personengruppen auf Ihr Produkt aufmerksam zu machen.

Viele Unternehmen setzen derzeit zudem verstärkt auf eine Intensivierung der Beziehungen zum bewährten Kundenstamm.

Hier besteht ein Vertrauensverhältnis, und Kontaktpflege während einer für alle schwierigen Zeit wird selbiges sicherlich noch stärken.

Selbstverständlich sollten die kommunizierten Inhalte darauf abzielen, was das eigene Unternehmen mit seinen Dienstleistungen und Produkten gerade in dieser Zeit an Nutzen generieren kann.

2. Welche direkten Kommunikationskanäle stehen mir zur Verfügung?

Finden Sie Wege, direkt mit Ihren Kunden zu kommunizieren.

Ein Kunde hat immer viele Fragen, die er schnell beantwortet haben möchte.

  • Viele soziale Medien sind nicht geeignet für einen direkten Dialog. Den kann man aber mit unkomplizierten und kleinen Angeboten gewährleisten.
  • WhatsApp oder WeChat sind solche Programme, die man sich leicht downloaden kann.
  • In Zusammenhang mit einem Online-Bestellangebot und zuverlässigen Lieferservice sind sie eine gute Ergänzung.
  • Auch ein telefonischer Service ist aktuell eine wertvolle Alternative, die eigenen Beratungsleistungen weiterhin anzubieten.

3. Welche Botschaften sind jetzt relevant?

Langsam fällt den Menschen die Decke auf den Kopf und Abwechslung ist da höchst willkommen.

Finden Sie neue Wege, Ihr Produkt in eine unterhaltsame Narration zu integrieren.

  • So gibt es von verschiedenen Produzenten Tipps für die Fitness oder das Kochen, Berichte über einen Tagesablauf oder die Schilderung von privaten Alltagsproblemen, die mit Hilfe des Produktes geregelt wurden oder in denen das Produkt einfach nur „gedroppt“ wurde.
  • Wird diese Narration in einem gesundheitlichen Kontext gestellt (z.B. gesundes Kochen; Hygiene-Tipps für vierköpfige Familien mit Hund, Katze & Wellensittich; so beuge ich Verspannungen mit Gymnastik vor) trifft man gut den aktuellen Nerv der Zeit.
  • Passen Sie Ihre Botschaften der Lebenswelt der Zielgruppe an (z.B. im Kontext von Schokoladen-Werbung keine Kinder die Ostereier im Freien suchen, sondern im Wohnzimmer).
  • Überlegen Sie sich Inhalte, mit denen die Menschen derzeit etwas anfangen können. Sie sind eine große Marketing-Agentur auf dem Reisesektor? Verschicken Sie Tipps für die schönste Literatur für reiseaffine Menschen.

4. Wie kann der derzeitige Informationsbedarf gestillt werden?

Haben Sie ein Unternehmen, dass über eine gewisse Online-Reichweite verfügt? Dann stellen Sie diese doch auch Ihrem Kunden für ausgewählte Inhalte zur Verfügung.

Ihr Kunde wird Ihnen die Unterstützung in einer schwierigen Zeit sicherlich nicht vergessen.

Sollten sich Ihre User mit deren Kunden oder Ansprechpartnern überschneiden, ist dies für alle Parteien hilfreich: Der User bekommt eine wichtige Information, Sie haben sicherlich ein starkes Band zu Ihrem Kunden geknüpft und sammeln Pluspunkte als Helfer in der Außendarstellung.

FAZIT:

Halten Sie die Kommunikation mit Ihren aktuellen und/oder avisierten Kunden aufrecht, auch wenn es sich derzeit womöglich nicht auszahlt. Irgendwann ändern sich die Zeiten und die User werden sich daran erinnern, wie bestimmte Firmen agiert haben und positive Erlebnisse aus dieser Zeit sicherlich honorieren.

 

 

 

Markus Grenz

Von Markus Grenz

Als Journalist ein Exot bei der Funke Media Sales. Hat sich in der Serviceredaktion das große Herz für die oftmals gar nicht so „kleinen Dinge“ vor der eigenen Haustür erhalten.