Marketing im Pott – der Marketing-Blog für das Ruhrgebiet

Wort für Wort zum Werbe-Erfolg: Keywordstrategie mit Google-Tools

Veröffentlicht am 04.04.2016 in Marketing

keywordstrategieKeywords, Robots.txt, Google Analytics, Meta-Tags, Google Bots und Google Trends …

Gerade für Selbstvermarkter ist es häufig ein Problem: Je mehr man sich mit dem Thema SEO beschäftigt, um so mehr Zeit muss man dafür investieren. Zu Lasten des Tagesgeschäfts.

In diesem Interessenskonflikt vernachlässigen gerade Start-Ups oftmals die Suchmaschinenoptimierung – und geben so ihr Unternehmen langsam dem digitalen Vergessen preis.

Wir zeigen, wie man mit der richtigen Keywordstrategie und der Google Search Console (vormals Google Webmaster Tools) die eigene Website optimieren kann, ohne viel Zeit zu investieren.

Wer sich selbst online vermarktet und dafür sorgen will, dass die Website eines Unternehmens bzw. einer Dienstleistung auch in den einschlägigen Suchmaschinen gefunden wird, weiß wohl, dass es so etwas wie eine hundertprozentige Anleitung, um bei Google in den ersten Rängen gefunden zu werden, nicht gibt – zu oft ändert die Suchmaschine ihre eigenen Prüf- und Bewertungskriterien.

Ziel von Google ist es nämlich, Webseiten „nach oben zu bringen“, die dem Leser auch wirklich relevanten Inhalt anbieten, und sich außerdem vor Spam zu schützen – also vor Websites, die mit nicht legitimen Mitteln ihr Google-Ranking verbessern wollen.

Keywords – was ist das?

Vor einigen Jahren waren Keywords für viele Website-Betreiber noch reines Voodoo, und sie mussten ihrem Web-Programmierer vertrauen, wenn der verschwörerisch etwas von Meta-Tags und Indexdateien murmelte.

Diese Zeiten sind mittlerweile zum Glück vorbei! Es gilt aber noch immer zu beachten, dass eine klar strukturierte textliche Sitemap als „Google-freundlich“ gilt und die so genannten „Header“ und „Tags“ eine Rolle bei der Auffindbarkeit spielen.

Wer seine Site mit z.B. WordPress, einer Website-Software oder einem Tool eines großen Hosters selbst „baut“, findet meist gesonderte Einstellungen zur Suchmaschinen-Optimierung, wo man die entsprechenden Seitenbeschreibungen und Keywords leicht selbst eintragen kann.

Darüber hinaus geht es bei Ihrer Keywordstrategie aber vor allem um Content – also Inhalt.

Sprechen Sie die Sprache Ihrer Zielgruppe!

Wie viele Keywords sollen in der Seitenbeschreibung stecken? Wie oft muss sich ein Keyword (oder eine Wortgruppe) im Text wiederfinden? Sind Zwischenüberschriften mit dem Keyword sinnvoll?

SEO-Spezialisten befassen sich mit solchen Fragen, und natürlich können auch Sie Ihre Keywordstrategie nach neuesten (und beständig wechselnden) Erkenntnissen über solche Fragen ausrichten.

Oder aber, Sie machen es sich einfach – und automatisch richtig: Indem Sie schreiben, was Ihre Zielgruppe gerne liest. Denn pauschal gilt: Was dem Website-Besucher gefällt, das gefällt auch Google!

Berichten Sie auf der Website Ihrer Modeboutique über die Trends der letzten Pariser Modenschau. Reichern Sie den Internet-Auftritt Ihres Fotostudios mit Fotografie-Tipps an.

Bilden Sie die Artikel, die es in Ihrem Ladengeschäft zu kaufen gibt, nicht nur ab, sondern finden Sie prägnante Beschreibungen. Und lassen Sie dabei immer wieder ganz nebenbei jene Wörter einfließen, die Ihre Branche prägen und Ihr Business ausmachen.

Achten Sie in jedem Fall auf gute Lesbarkeit mit klarer Struktur und akkurater Rechtschreibung, denn auch dies wird bewertet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Keywords Ihre Zielgruppe anlocken könnten, schauen Sie einmal bei Google Trends vorbei.

Dieses Tool zeigt wochenaktuell die beliebtesten Suchbegriffe – auch nach Regionen unterteilt. Wenn Sie also Ihre Website darauf ausrichten wollen, was in Ihrer Umgebung gerade angesagt ist, haben Sie hier ein wichtiges Werkzeug zur Hand.

Hat es funktioniert?

Sicher möchten Sie wissen, ob Ihre SEO in Eigenregie auch funktioniert. Kein Problem: Zu diesem Zweck gibt es die Google Search Console.

Damit können Sie prüfen, aufgrund welcher Suchanfragen Besucher Ihre Seite entdeckt haben, welche externen Seiten auf die Ihre verlinken oder welche eventuellen Probleme Google mit Ihrer Website hat.

Die Google Search Console ist ein Werkzeug, das enorm hilfreich ist – einarbeiten lohnt sich! Sie wird vom Unternehmen selbst hier erklärt.

Haben Sie Geduld.

Es kann schon einmal ein paar Wochen dauern, bis sich etwas am Google-Ranking Ihrer Website ändert. Bleiben Sie bis dahin am Ball, sorgen Sie für den Content, den sich Ihre Zielgruppe wünscht und nutzen Sie die Zeit, um Ihre Keyword-Fähigkeiten zu verbessern.

Geschafft! Und weiter?

Sie kennen nun die wichtigsten Grundlagen für eine Keywordstrategie, die Ihnen wichtige Wettbewerbsvorteile verschafft – bei vergleichbar geringem Aufwand.

Wenn Sie sich weiter in das Thema Keywords als kostenlose Ranking-Optimierung einarbeiten wollen, finden sie zahlreiche Fachliteratur.

Ein Extra-Tipp noch am Schluss: Sie können dank Ihres Wissens über digitales Marketing nun auch auch die Wirksamkeit von klassischer Werbung überprüfen!

Bewerben Sie bei Ihrer nächsten Anzeige, einem neuen Radiospot oder beim nächsten Flyer explizit Ihre Website – und prüfen Sie dann in der Google Search Console, wie sich das Besucherverhalten geändert hat.

kostenloses E-Book: Der stationäre Einzelhandel im digitalen Zeitalter

verwendete Bilder: © teracreonte - Fotolia.com

  • Kommentare zu diesem Artikel öffnen