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Social Media Marketing: Wie Sie im übersättigten Newsfeed erfolgreich werben

  • View Larger Image Das Image von Facebook ist angekratzt – trotzdem platzt der Newsfeed aus allen Nähten. Foto: Pixabay

    Das Image von Facebook ist angekratzt – trotzdem platzt der Newsfeed aus allen Nähten. Foto: Pixabay

Es ist noch gar nicht lange her, da kannte niemand Begriffe wie „Canvas Ads“ und „Facebook Ad Manager“. Die Tools werden mehr denn je genutzt, aber bringen oft nicht den gewünschten Erfolg. Was könnte im neuen Jahr helfen?

Der Einsatz von Budget im Social Media Marketing führt nicht zwingend zu steigendem Erfolg oder mehr Bekanntheit. Das mussten einige Seitenbetreiber auf Facebook in der letzten Zeit lernen. Daran Schuld ist vor allem eine Übersättigung: In Feeds, Stories und Videos bestimmen beworbene Linkpostings und im Videobereich Pre- sowie Mid-Roll Ads das Erscheinungsbild. Was könnte 2019 helfen?

  1. Weniger Inhalte posten, aber dafür relevantere
    Die Newsfeeds der sozialen Netzwerke sind überfüllt – und die Inhalte von Unternehmensprofilen werden immer schlechter ausgespielt. Schließlich kann man sich von einer fixen Anzahl Contentposts pro Monat verabschieden. Es lohnt sich, auf Relevanz und Exklusivität der Inhalte zu setzen.
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  2. Weniger Click Baiting – es nervt Nutzer und Facebook selbst
    „Fakt Nummer 3 hat uns besonders erstaunt“: Das Click Baiting ist zwar nicht mehr so aggressiv, weil Facebook es mittlerweile abstraft. Dennoch gern genutzt und vorherrschend. Statt sich mit Engagement und reinen Klickzahlen zu schmücken, sollten die mittel- und langfristigen Marketingziele in den Mittelpunkt gerückt werden.
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  3. Noch zielgerichtetere Ads: Statt möglichst viele Inhalte zu boosten, besser spezifischen Content bewerben und strategisch ausspielen
    Funktioniert ein Inhalt gut, wird gerne Budget darauf gesetzt, um diesen einer breiteren Zielgruppe auszuspielen („Boost“). Dabei bieten die sozialen Kanäle eine so granulate Einstellung der Zielgruppe ein, dass es sich lohnt, strategischer vorzugehen und die Ausspielung haargenau einzugrenzen.
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  4. Auf echten Dialog statt „Interaktion“ setzen
    WhatsApp-Mailings haben in den letzten Monaten richtig Fahrtwind bekommen. Kunden haben plötzlich einen direkten Antwortkanal. Dieser persönliche Dialog wird im nächsten Jahr forciert. Neue Werbemöglichkeiten, zum Beispiel für gezielte Messenger-Promotions, deuten an, welchen Weg Plattformen und User gehen werden.

Es lohnt sich gleich mehrfach, zum Start ins neue Jahr die Gedanken um die eigene Social Media Marketing-Strategie aufzuräumen und neu zu priorisieren. Mit fein definiertem Zielgruppentargeting kann auch Facebook helfen, die Marketingziele des eigenen Unternehmens zu erreichen.

Hendrik Weyers

Von Hendrik Weyers

Journalismus, Mediendesign und Tech Enthusiast. Arbeitet als Content Manager für das Portal Marketing im Pott.

2018-12-28T16:05:42+00:002. Januar 2019|

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