Marketingtrends 2015 – Teil I: Mobiles Marketing

Marketingtrends 2015 – Teil I: Mobiles Marketing

In durchschnittlich 260 Arbeitstagen pro Jahr gibt jeder Marketingverantwortliche in unserer Metropole Ruhr sein Bestes, um im stressigen Alltagsgeschäft ständig up to date zu sein und die neuesten Entwicklungen in der Branche nicht zu verpassen.

Dabei sind viele Marketingtrends kurzlebig; oft ist es schwer einzuschätzen, ob sich die Auseinandersetzung mit einem bestimmten Thema überhaupt lohnt. (vgl. dazu auch „3 wichtige Marketingkennzahlen, die Sie unbedingt kennen sollten„)

Als Marketingentscheider ist man trotzdem ständig gezwungen, auszusortieren:

Hände die Buchstaben halten die das Wort Trend ergeben

Bild: Rawpixel – Fotolia.com

Welche Werbetrends sind für mein Unternehmen interessant?

Gerade für kleine und mittelständische Unternehmen mit begrenzten Marketingressourcen ist das eine Herausforderung.

Auch für KMU lohnt es sich, die Entwicklungen im Marketing mitzuverfolgen

Aber die Veränderung der Konsumentenwelt fordert nun mal ein Umdenken ein.

Mittlerweile wissen wir, dass vor allem das Internet einiges am Konsumentenverhalten verändert hat.

Früher gingen Kunden in den Laden, um sich zu informieren. Heute befragen über 70 % der Konsumenten zunächst Suchmaschinen, um gewünschte Angebote vorab zu vergleichen, z. B. nach dem günstigsten Preis oder der besten Kompetenz. Immer mehr tun das unterwegs per Smartphone. Doch an dieser Stelle hapert es noch bei dem Großteil deutscher Unternehmen an einer darauf abgestimmten Online-Präsenz.

Ein wichtiger Trend, der auch 2015 weiter an Bedeutung gewinnen wird, ist demnach mobiles Marketing.

Wettbewerbsfähig bleiben durch mobiles Marketing

Der Marktanteil von mobilen Endgeräten wächst kontinuierlich, dementsprechend gehört auch die mobile Internetnutzung für immer mehr Konsumenten zum Alltag.

Allerdings sind viele Unternehmenswebseiten noch nicht für den mobilen Abruf optimiert. Dann ist beispielsweise ein kleines Smartphone-Display überfordert mit den Webinhalten, die sonst einen großen PC-Bildschirm ausfüllen.

Ein Beispiel: Sie sind unterwegs in einer fremden Stadt und suchen via Smartphone ein schönes Restaurant in der Nähe. Ärgerlich wird es dann für Sie, wenn die gesuchte Seite nicht optimiert ist und Sie lange blind auf Ihrem Mini-Display scrollen müssen, um die wichtigsten Infos wie die Speisekarte zu finden. Mal eben schnell „googeln“ funktioniert an dieser Stelle oftmals nicht und dann hakt auch noch ständig die mobile Internetverbindung.

Und gerade wenn es schnell gehen muss, wird der Restaurantseite ein weiteres Manko von nicht optimierten Webseiten zum Verhängnis: Lange Ladezeiten.

In solchen Momenten brechen Sie den Besuch der Webseite höchstwahrscheinlich ab und suchen nach einem anderen Lokal, dessen Seite sich leichter mit dem Smartphone laden und navigieren lässt.

Dass die Kunden Ihres Unternehmens sich genauso verhalten, ist Ihnen sicher bewusst. Vielleicht scheuen Sie bisher vor einer Optimierung der Firmenwebseite zurück, weil Sie selber nicht sicher waren, wie wichtig dieser Faktor für Ihre Firmenseite tatsächlich ist – oder weil der Chef die Notwendigkeit der Investition nicht einsah.

Der Kundenerwartung Rechnung tragen

Tatsache ist: Mittlerweile erwarten Kunden Unternehmenswebseiten, die für kleinere Smartphone- sowie Tablet-Displays optimiert sind.

Diese Erwartung beschränkt sich nicht nur auf die großen Player auf dem deutschen Markt, sondern betrifft auch den Friseurladen um die Ecke, schlicht jede Firma, die eine Internetseite hat.

Nicht teuer, aber notwendig

Sorgen Sie sich nicht über das „how to“.

Die Optimierung einer Webseite bedeutet keinen großen Aufwand. Suchen sich auf dem Markt einen Dienstleister für das sogenannte „Responsive Design“ (heißt so viel wie: Reagierendes Design.)

Es sorgt dafür, dass Webseiten nicht nur am großen PC gut aussehen, sondern sich mobilen Endgeräten automatisch anpasst.

Suchen Sie sich am besten eine Agentur, die Webdesign anbietet. Ein gut gefülltes Verzeichnis verschiedener Agenturen finden Sie unter: http://www.designmadeingermany.de/verzeichnis/agenturen. Die Investition hält sich in Grenzen und ist für Firmen wichtig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Übrigens: Google hat inzwischen angekündigt, nicht optimierte Webseiten bei mobilen Suchanfragen in den Suchergebnissen auf die hinteren Plätze zu verschieben. Ein weiteres Argument, das Ihren Chef von der Notwendigkeit überzeugen sollte, die Webseite aufzurüsten.

Welche weiteren Marketingtrends erwarten uns 2015?

Wie bereits eingangs erwähnt, ist nicht jeder neue Marketinghype für jedes Unternehmen interessant.

Anstatt einem Dutzend neuer Werbetrends halbherzig nachzugehen, ist es natürlich besser, die wichtigen Neuentwicklungen herauszufiltern und konsequent umzusetzen. Welche Entwicklungen sind es wert in Ihre Strategie für 2015 eingebunden zu werden? Diesem Thema werden wir uns in den nächsten Blog-Beiträgen immer wieder mal zuwenden.

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Vanessa Lehmkuhl

Von Vanessa Lehmkuhl

Seit 2008 ist die Marketing- und Kommunikationswirtin im B2B-Vertrieb eines regionalen Medienunternehmens gegenüber Werbetreibenden beratend tätig.

Von | 2017-08-10T08:31:08+00:00 13. Oktober 2014|Marketing|0 Kommentare

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