, MarketingMarketing im Internet – Teil 4: Landing Page & E-Mail-Marketing

Marketing im Internet – Teil 4: Landing Page & E-Mail-Marketing

Viele bunte Wörter die ein Megaphon ergeben

Bild: treenabeena – Fotolia.com

Auf einer Landing-Page, also Landeseite, sollen Interessenten landen und ihre Kontaktdaten abgeben und gleichzeitig das ‚Okay‘ erteilen, dass sie weitere Informationen zu dem auf der Landing-Page angebotenen Thema haben möchten. Bevor Nutzer dazu bereit sind, müssen sie das gute Gefühl haben, dass sie bei einem vertrauenswürdigen Anbieter gelandet sind.

Die Landing-Page dient somit der ersten vertrauensvollen Kontaktaufnahme zu Interessenten mit dem anschließenden vertiefenden Vertrauensaufbau per E-Mail, der dann irgendwann im Produktkauf münden soll. Sie kennen dies auch unter dem Begriff ‚Newsletter‘. Ein mittlerweile negativ belegter Begriff für ein exzellentes Marketing-Werkzeug.

Wie gelangen Besucher auf eine Landing-Page

Die Nutzer kommen meist über die Google-Suche auf die Landing-Page, wenn die Seite zum eingegebenen Suchbegriff passt. Hilfreich ist hier eine eigene aussagekräftige Domain für die Landing-Page, die unabhängig von der Homepage ist und nur ein bestimmtes Produkt oder einen Produktbereich des Unternehmens bewirbt. Die Domain www.klo-buerste.de macht deutlich, was Sie auf dieser Seite erwartet im Gegensatz zu der Homepage www.ABC-Badbedarf.de, die wesentlich allgemeiner gehalten ist.

Denkbar ist auch, dass Sie eine bezahlte Anzeige mit der Domain der Landing-Page im Umfeld der Google-Trefferliste platzieren. Dies geschieht über Google-Adwords. Oder Sie nutzen den Vertrauensvorschuss, den Sie in Ihren sozialen Netzwerken wie Facebook und XING genießen und führen Ihre Freunde und Kontakte von dort auf Ihre Landing-Page. Auch in Blogs und Foren können Sie den Link zu Ihrer Landeseite, in einem von Ihnen verfassten Artikel platzieren.

Der Aufbau einer Landing-Page

Eine Landing-Page ist recht einfach und übersichtlich gestaltet und besteht nur aus einer Seite. Weniger ist mehr und lenkt den Blick des Interessenten auf die zentrale Botschaft Ihrer Landeseite. Gerade weil es nur eine Seite ist, ist es umso wichtiger einige Regeln zu beachten und die größten, weil meist teuren, Fehler zu vermeiden.

Um das Ziel zu erreichen, dass der Nutzer seine Kontaktdaten preisgibt ist es wichtig die Vorteile kurz und prägnant darzustellen. Darüber hinaus dem Nutzer mitzuteilen, was er davon hat, wenn er Ihnen seine Kontaktdaten übergibt.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Je weniger Daten Sie abfragen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese auch erhalten. Bei Daten wie Name, Anschrift, Geburtsdatum oder gar Telefonnummer sind Nutzer zurückhaltender als wenn es nur um die E-Mail-Adresse geht. Und wenn Sie dem Nutzer ein Geschenk für seine E-Mail-Adresse in Aussicht stellen, steigert auch dies die Erfolgsquoten bei der Registrierung. Als kleines Dankeschön versenden Sie ein E-Book, eine Checkliste, ein Video oder eine Produktprobe an seine angegebene E-Mail-Adresse oder aber auch nach Hause. Mehrwert gegen Daten. Sie können aber genauso ein Gewinnspiel oder eine Umfrage auf der Seite platzieren oder beides miteinander kombinieren.

Wichtig ist, dass Sie diesen Anmelde- und Registrierungsvorgang rechtssicher gestalten, ansonsten kann es ziemlich teure Abmahnungen geben. Und damit Sie dies sicher ausschließen, sollten Sie eine professionelle E-Mail-Marketing-Software nutzen. Über diese Software läuft dann sowohl der An- und Abmeldeprozess automatisiert, d.h. die Kontaktdaten werden automatisch von der Landing-Page in Ihre E-Mail-Marketing-Software übermittelt. Sie können diese E-Mail-Adressen nun für weitere Anschreiben zum Vertrauensaufbau nutzen.

Die richtigen Tools nutzen

Ein absolutes no-go ist das Versenden von Newslettern per Outlook. Die rechtlichen Vorgaben beim Versand von Newslettern können mit Outlook nicht erfüllt werden. Außerdem fehlen die Vorteile einer professionellen Software. So messen Sie mit der Software, wie viel E-Mails geöffnet wurden und ob ein eingefügter Link angeklickt wurde. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die Öffnungsrate von E-Mails mit unterschiedlichen Betreffzeilen zu messen.

Aber der vielleicht größte Vorteil von professioneller E-Mail-Marketing-Software:  Sie können eine Abfolge von E-Mails festlegen, die zu bestimmten Zeitpunkten automatisch verschickt werden. Beispielsweise die erste E-Mail nach einem Tag und dann im Wochenrhythmus immer um 8:15 Uhr. Das heißt, einmal eingerichtet läuft dieses System ganz automatisch wie ein Autopilot und Sie müssen sich um nichts mehr kümmern. Und Sie schaffen es durch den regelmäßigen E-Mail-Versand Vertrauen bei Ihren Interessenten aufzubauen. Ganz einfach, zeitsparend und vollautomatisiert.

Fazit:

Landing-Page und E-Mail-Marketing professionell miteinander verbunden, sichern Ihnen regelmäßig neue Interessenten und nach einer gewissen Zeit ganz automatisch neue Kunden.

 

 

Heiko T. Ciesinski

Von Heiko T. Ciesinski

Arbeitet erfolgreich als selbständiger Kommunikations- und Verkaufstrainer.

Von | 2017-08-10T11:37:21+00:00 9. August 2016|Digital, Marketing|0 Kommentare

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