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5 Beispiele für Videomarketing

Der Mensch ist von Natur aus neugierig und wissbegierig. Als Kind treibt man seine Eltern mit dem ständigen „Warum?“ oder „Wie geht das?“ in den Wahnsinn. Später richten wir unsere Fragen auch an Lehrer oder Freunde – und im digitalen Zeitalter auch an Google oder YouTube. Das ist ein Grund, warum Videomarketing für viele Unternehmen immer attraktiver wird.

Ein Beispiel: Vor gar nicht so langer Zeit habe ich meiner Schwester erzählt, dass mich die Anleitung zum Aufbau meiner neuen Kommode von einem bekannten schwedischen Möbelhaus in den Wahnsinn getrieben hat. Ihre Antwort: „Da gibt es doch bestimmt ein Tutorial bei YouTube!“. YouTube als Helfer in der Not, das gilt nicht nur für Tutorials von Privatpersonen.

Videomarketing kann vielseitig sein

Unternehmen nutzen Videos, um ihr Produkt zu verkaufen oder ihr Image zu stärken. Dabei können sie außerdem auch sehr gut die junge Zielgruppe erreichen. Gut eingesetzt sorgt das Video gleichzeitig für eine tolle Reichweite bei Facebook und kann so zum viralen Hit werden. Auf unserem Blog haben wir bereits über die Produktion eines Unternehmensvideos und die Nutzung von Facebook Live berichtet. Heute möchte ich Ihnen anhand von fünf Beispielen zeigen, wie vielseitig Videomarketing einsetzbar ist.

Die Emotionen wecken

Jeder, der sich ein bisschen mit Werbung und Marketing beschäftigt hat, weiß: Emotionen wirken! Ein gutes und sehr bekanntes Beispiel dafür ist der Spot „#heimkommen“ des Lebensmittelriesen EDEKA aus dem Jahr 2015. Pünktlich zur Weihnachtszeit zeigt der Clip einen älteren Mann, der zu drastischen Mitteln greift, um seine Familie am Weihnachtsabend an einen Tisch zu bringen. Das am Ende vermutlich nur auserwählte Lebensmittel von EDEKA auf dem Tisch stehen wird zwar fast zur Nebensache, aber dank großer Aufmerksamkeit und den positiven Emotionen, konnte die Marke so durchaus gewinnen.

Informativ und unterhaltsam

Zu dieser Art des Videomarketings zählen zwei meiner Beispiele. Zunächst haben wir dort den Imagefilm des Bäckerhandwerks. Der Clip soll die Jobs in der Bäckerei zeigen. Auf Grund der singenden Bäcker und den jungen Protagonisten liegt der Hauptfokus auf der Rekrutierung von neuen Auszubildenden. Auf diese lockere Art versucht man, den Job für die junge Zielgruppe attraktiv darzustellen.

 

Das nächste Beispiel kommt aus einer ganz anderen Branche und möchte informieren, aber auch auf geschickte Art und Weise neue Kunden – beziehungsweise in diesem Fall Mandanten – zu gewinnen. Die Kanzlei „Wilde Beuger Solmecke“ hat dafür einen eigenen YouTube – Kanal erstellt und versorgt interessierte Nutzer jede Woche mit vier neuen Videos aus bestimmten Kategorien. In dem ausgewählten Clip stellt Herr Solmecke fünf kuriose Urteile aus dem Reiserecht vor.

Influencer für die jüngere Zielgruppe

An dem Thema Influencer Marketing kam ich bei meinem Blog über Videomarketing natürlich auch nicht vorbei. Viele Influencer haben bei YouTube ihre Karriere gestartet und versorgen ihre Millionen von Followern noch heute mit wöchentlichen Videos. Diese Kombination aus Reichweite und Einfluss nutzen Firmen immer öfter, um ihre Produkte oder ihre Marke zu bewerben.

Die Fastfood-Kette Subway hat beispielsweise zwei Influencer (Yvonne Pferrer und Stephan Gerick) in einem Video zusammengebracht. Eigentlich geht es darum, dass die beiden sich zu einer Challenge treffen. Yvonne wird von Stephan dazu aufgefordert Wakeboard zu fahren. Ihr erstes Treffen findet dabei natürlich in einer Subway-Filiale statt, die auch die Idee für die Challenge geliefert haben.

 

Auch die Berliner Verkehrsbetriebe betreiben einen eigenen YouTube-Kanal und haben im Jahr 2015 die Bekanntheit von Kazim Akboga († 2017) genutzt, um für ihr Unternehmen zu werben. Der durch die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt gewordene Musiker, der es mit seinem eigenen Song „Ist mir egal“ nicht bis in den Recall schaffte, erscheint in dem Video als Fahrtkartenkontrolleur. Sein Song wurde für die BVG umgedichtet und soll zeigen, dass die Fahrgäste der BVG sehr vielfältig sind und jeder dort willkommen ist. Dazu wurde auch der Slogan „Nur wir lieben dich so, wie du bist“ genutzt.

Fazit

Videocontent ist nicht gleich Videocontent. Um diese Art der Werbung für das eigene Unternehmen erfolgsversprechend umzusetzen, sollten Sie zunächst ein paar grundlegende Fragen beantworten:

  • Für wen produzieren wir das Video?
  • Welche Aussage soll das Video vermitteln?
  • Welche Ziele wollen wir mit dem Video erreichen?

An den Antworten sollten Sie sich während der gesamten Produktion orientieren und mit etwas Glück wird dann auch ihr Clip zum viralen Hit.

Kati Blumenrath

Von Kati Blumenrath

Arbeitet seit 2014 als Projektmanagerin und Bloggerin für Marketing im Pott.

Von | 2017-11-02T13:45:58+00:00 2. November 2017|Aktuell, Best Practice, Marketing|0 Kommentare

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