, WerbungErfolgreiche Ambient Media Werbung mit Hilfe von Gratispostkarten

Erfolgreiche Ambient Media Werbung mit Hilfe von Gratispostkarten

Wer heute mit Hilfe von Werbemaßnahmen den Bekanntheitsgrad seines Unternehmens vergrößern oder Menschen auf die eigenen Dienstleistungen und Produkte aufmerksam machen möchte, der muss mehr denn je die herkömmlichen Werbewege verlassen und neue Optionen finden, um die Aufmerksamkeit potentieller Kunden generieren zu können.

Die Rückseite einer Postkarte

verwendete Bilder: © Coprid – Fotolia.com

Seit Ende der 90er Jahre gehen Unternehmen daher immer öfter den Weg über die Ambient Media Werbung, die Menschen in ihrem gewohnten Lebensumfeld begegnet und dort durch ungewöhnliche Elemente im Design oder durch unkonventionelle Platzierungen der Werbemittel einen Aha-Effekt hervorruft und die so gewonnene Aufmerksamkeit nutzt, um die eigentlichen Werbebotschaften wirksam in den Köpfen der Menschen zu platzieren.

Gratispostkarten als Hingucker

Zu einem sehr beliebten Werbemittel im Ambient Media Bereich hat sich dabei die Gratispostkarte entwickelt, die durch bunte Designs und freche Sprüche schnell ihre Anhänger gefunden hat.

Andreas Jung, vom Thüringer Unternehmen City-News, welches sich auf den Vertrieb von Ambient Media spezialisiert hat, erklärt im Interview, worauf es beim Marketing mit Gratispostkarten ankommt und wie diese den Werbeerfolg von Unternehmen spürbar maximieren können.

Bevor wir über das Marketingkonzept von Gratispostkarten sprechen, können Sie mir etwas zu Ihrem Background erzählen?

Andreas Jung: „Natürlich! Wir sind ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt und sind mittlerweile seit 20 Jahren im Ambient Media Bereich tätig und konnten uns in dieser Zeit einen großen Kundenstamm aufbauen, der heute von unseren Ambient Media Lösungen und insbesondere vom Marketing mit Gratispostkarten profitiert.“

Wieso haben Sie sich entschlossen, sich auf Ambient Media Werbeformen zu spezialisieren und diese Ihren Kunden anzubieten?

Interviewpartner: Andreas Jung

Interviewpartner: Andreas Jung
verwendete Bilder: © CityNews GmbH & Co. KG

Andreas Jung: „Wir haben sehr genau die Trends in der Werbebranche studiert und die Bedürfnisse von Werbetreibenden und Kunden unter die Lupe genommen. Gute Werbung zu machen und Menschen zu erreichen ist aufgrund der Fülle von Werbemaßnahmen, die jeden Tag auf uns einströmen, schwieriger denn je geworden und es braucht innovative Werbestrategien, um erfolgreich zu bleiben.

Werbebotschaft allein reicht nicht aus

Durch große Werbeplakate allein, die das Produkt anpreisen, lassen sich Menschen nicht mehr beeindrucken. Vielmehr braucht es zusätzlich Werbung, die Neugier weckt und mit der Vorstellungskraft von Menschen spielt und die für sie als persönlich bedeutsam erscheint. Genau hier setzt das Ambient Media Konzept ergänzend an.“

Und wie funktioniert das genau?

Andreas Jung: „Wir beraten unsere Kunden zunächst umfangreich über unser Produkte und die Möglichkeiten, die ihnen durch einen Vertrieb über uns geboten werden. Daraufhin entwickeln wir mit unseren Kunden zusammen ein, speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Marketingkonzept.

Ziel ist es, das entwickelte Werbemittel des Unternehmens in das unmittelbare Lebensumfeld der Zielgruppe zu bringen und dort wirken zu lassen. Werbung wird hierbei nicht als störendes und fremdes Element wahrgenommen, sondern als positiv empfundenes Erlebnis. Die Streuverluste für Unternehmen können so extrem minimiert und der Werbeerfolg maximiert werden.“

Sie haben sich vor allem auf den Vertrieb von Gratispostkarten spezialisiert. Was macht diese im Werbebereich so erfolgreich?

Andreas Jung: „Auch wenn man es nicht denkt, Gratispostkarten gibt es mittlerweile seit 20 Jahren und wir bereuen es keinen Tag, uns für den Vertrieb dieses Werbemittels entschieden zu haben. Den Erfolg von Gratispostkarten sehen wir eindeutig im Zusammenspiel ihrer Eigenschaften begründet.“

Welche Komponenten wären das, die den Erfolg von Gratispostkarten maßgeblich prägen?

Andreas Jung: „Der Erfolg von Gratispostkarten setzt sich für uns durch die visuelle Umsetzung, ein dichtes Verteilungsnetz mit Top-Locations, eine wirkungsvolle Analyse der Zielgruppe und einer sozialen Komponente zusammen, die Menschen zur Mitnahme und Weitergabe der kostenlosen Postkarten anregt und die Steigerung des Bekanntheitsradius des werbetreibenden Unternehmens ermöglicht.“

Welchen Stellenwert hat die Gestaltung der Gratispostkarten, damit diese erfolgreich sind?

Postkarte mit der Aufschrift "Notfallblume" und dem Aufdruck einer Blume

verwendete Bilder: © CityNews GmbH & Co. KG

Andreas Jung: „Bei Gratispostkarten raten wir unseren Kunden, auf das Motto “bunt, auffällig und frech” zu setzen. Denn die Gratispostkarten sollen in den Verteilungslocations den Menschen sofort ins Auge stechen und so binnen Sekunden Aufmerksamkeit generieren. Dies ist ein wichtiger Aspekt, damit die Werbung überhaupt wirken kann.

Durch die Kombination von ungewöhnlichen grafischen Designs und frechen oder provokanten Slogans werden die Betrachter zudem nicht nur zum Schmunzeln und Nachdenken an, sondern auch zur Mitnahme der Karten angeregt.

Wer kann schon einem frechen Spruch widerstehen, der mich direkt anzusprechen scheint? Zudem profitiert das Werbemittel von seiner handlichen Größe.

Buntes Design und einprägsame Worte

Anders als Plakate oder Poster passen Gratispostkarten in jede Hosen- oder Handtasche und animieren so zur Mitnahme und zum Austausch mit Freunden. Durch modernste Druckverfahren ist zudem eine individuelle Gestaltung mit Sonderformen möglich, die die visuelle Erfolgskomponente der Gratispostkarten zusätzlich stärken können.

Entgegen herkömmlicher Werbemittel werden Gratispostkarten von gut 90 % der Menschen wahrgenommen. Nach zwei Wochen erinnern sich immerhin noch 80 % der Befragten an das Aussehen und die Werbebotschaft der kostenlosen Karten.“

Sie haben auch vom Verteilungsnetz gesprochen. Wo lassen sich Gratispostkarten überall finden?

Andreas Jung: „In Deutschland gibt es mittlerweile gut 7.000 Locations, in denen Gratispostkarten regelmäßig zu finden sind. Besonders beliebt ist hier das Freizeitumfeld der anvisierten Zielgruppe. Bars, Kinos, Theater, angesagte Clubs, aber auch Schulen oder Museen gehören zu den Verteilungsorten der kostenlosen Postkarten.

Behalten, verschenken, teilen

So erreicht man nicht nur viele Menschen, sondern auch ganz unterschiedliche Zielgruppen. Die täglichen Kontaktraten liegen bei Gratispostkarten dementsprechend hoch und erreichen tausende von potentiellen Kunden. Durch das Prinzip des “Behalten-Verschenken-Teilens” wird der Bekanntheitsgrad von Unternehmen so effektiv gesteigert.“

Gibt es eine Zielgruppe, die von Gratispostkarten besonders angesprochen wird?

Junge Menschen die hinter einem Postkarten stand sitzen und spaß haben

verwendete Bilder: © CityNews GmbH & Co. KG

Andreas Jung: „Generell lassen sich Gratispostkarten auf jede Zielgruppe und jedes Zielgruppenalter zuschneiden. Tendenziell sind es aber vor allem die 18-34 Jährigen, bei denen Gratispostkarten am effektivsten wirken und sich größter Beliebtheit erfreuen. Gut 91 % der 18-34 Jährigen kennen und nutzen Gratispostkarten.

Bei den über 34-Jährigen sind es immerhin noch gut 75 %, die Gratispostkarten als beliebtes Werbemittel empfinden. Mit einem entsprechenden Werbekonzept funktionieren die Karten daher bei allen Interessen- und Altersgruppen.“

Was würden Sie Werbetreibenden mit auf den Weg geben, die noch nie mit Gratispostkarten geworben haben?

Andreas Jung: „Auf jeden Fall, dieses Werbemittel einfach einmal auszuprobieren. Ob nun Großunternehmen oder ein mittelständisches Unternehmen – Kundengewinnung ist wichtig und heute muss dafür tief in die Werbekiste gegriffen werden. Wer herkömmliche Werbewege verlassen möchte, ohne ein hohes Risiko einzugehen, für den sind Gratispostkarten genau der richtige Werbeträger.

Neues wagen ohne hohes Risiko

Die laufenden Werbekosten sind mit rund 3,20 € TKP sehr gering, die täglichen Kontaktraten dank dichtem Verteilungsnetz dafür ausgesprochen hoch. Der eigene Bekanntheitsgrad lässt sich so effektiv steigern und den Kundenstamm vergrößern. Wer also ein bisschen Mut zeigt und andere Werbewege geht, kann hier den entscheidenden Werbevorteil erlangen und die eigene Konkurrenz hinter sich lassen.“

Vielen Dank für das Interview.

Auch bei diesem Werbemittel ist es empfehlenswert sich vorab Gedanken darüber zu machen, ob diese Art von Werbung zu mir und meinem Unternehmen bzw. meiner Werbebotschaft passt. Außerdem denke ich, dass eine gute Beratung immer entscheidend ist, damit der freche Spruch auf der Karte am Ende nicht nach hinten los geht und das Image des Unternehmens eher schädigt anstatt es bekannter zu machen.

Zudem sollte das Logo bzw. der Claim des Unternehmens gut zu sehen sein, damit die Karte mit diesem in Verbindung gebracht wird. Nur so kann man von dem Effekt tatsächlich profitieren.

Mutig sein und sich von der Masse abheben

Aber: Es kann sich auch wirklich lohnen! Wie schon in anderen Artikeln auf unserem Blog beschrieben, sollten Unternehmen versuchen aus dem Raster zu fallen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Nur so bleibt man langfristig im Gedächtnis der Kunden verankert und kann dafür sorgen, dass mit dem eigenen Unternehmen positive Gefühle assoziiert werden.

Kati Blumenrath

Von Kati Blumenrath

Arbeitet seit 2014 als Projektmanagerin und Bloggerin für Marketing im Pott.

Von | 2017-08-10T15:39:11+00:00 27. Mai 2016|Media, Werbung|0 Kommentare

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