, WerbungDie Generation Z und ihr Verhältnis zur Werbung

Die Generation Z und ihr Verhältnis zur Werbung

  • View Larger Image Junge Leute sitzen auf einer Stufe und surfen am Smartphone.

    Die Generation Z ist bekannt für ihre intensive Nutzung digitaler Angebote. Foto: oneinchpunch – Fotolia.com

Zu welcher Generation gehören Sie? Sind Sie Babyboomer, Millenial oder tatsächlich ein Teil der Generation Z? Die Zielgruppe ab dem Geburtsjahr 1998 und ihr Verhältnis zur Werbung werde ich in meinem heutigen Blog mal genauer unter die Lupe nehmen.

Im Marketing wird die Diskussion schon lange geführt und sie wird vermutlich ewig währen: Wie erreiche ich meine Zielgruppe mit meiner Werbebotschaft am besten? Um diese Frage beantworten zu können, muss man seine Zielgruppe und ihr Verhalten genauer studieren.

Die zweite Generation Digital Natives

In unserem Blog haben wir schon öfters über die Generation Y oder auch Millenials berichtet. Die Menschen, die zwischen 1980 und 2000  geboren wurden, gehören zur ersten Generation der Digital Natives und haben schon eine sehr starke Affinität zu digitalen Medien.

Bei der Gen Z (Abkürzung für Generation Z) ist die Wahrnehmung durch die Digitalisierung und die intensive Nutzung von Smartphones noch höher. In der Flut an Informationen und Angeboten, die beinahe minütlich auf verschiedenen Kanälen auf sie einprasseln, nutzen Sie einen sogenannten persönlichen Relevanzfilter.

Fokus auf interessante Dinge

Durch diesen Filter schafft es diese Generation (Geburtsjahrgänge 1998 bis heute) den Überblick zu behalten. Sie schränken ihre Wahrnehmung auf Dinge ein, die sie tatäschlich interessieren.

Wer nun denkt, dass auf diese Zielgruppe nur noch die digitale Welt einen Einfluss nehmen kann, der liegt falsch. Laut einer Studie hat das Umfeld dieser Generation einen starken Einfluss darauf, was von ihnen als relevant wahrgenommen wird.

Influencer und die engsten Freunde

Jugendliche der Gen Z vertrauen im Grunde zwei Quellen. An erster Stelle befinden sich immer noch die engsten Freunde und die Familie. Direkt danach folgen allerdings schon unabhängige Influencer als glaubwürdige Quelle. Die Gen Z nimmt Influencer nicht als Werbebotschafter oder Berühmtheiten wahr, sondern mehr als Kumpel von nebenan. Unterbewusst werden sie also eher als Freunde eingeordnet.

Dies verwundert nicht wirklich, wenn man sieht, dass diese Generation den Großteil ihrer Informationen über Instragram oder YouTube bezieht. Der frühere Trend des Celebrity Marketing scheint damit ausgesorgt zu haben. Promis als Testimonial überzeugen nicht mehr zum Kauf einer bestimmten Marke. Sie können allerdings weiterhin die Wahrnehmung der Marke unterstützen.

Werbung auf Augenhöhe

Die Gen Z besitzt aber die Kaufkraft von morgen. Daher müssen Unternehmen einen Weg finden diese Zielgruppe zu erreichen. Doch was interessiert die Gen Z wirklich? Wie kann ich dafür sorgen, dass ich mit meiner Werbung nicht im persönlichen Relevanzfilter hängen bleibe?

Stellen Sie sich auf eine Stufe mit den Jugendlichen! Eine Kommunikation, die auf Augenhöhe stattfindet und nicht als typische Werbebotschaft „enttarnt“ wird, hat eine Chance.

Inhalt und Wording sind entscheidend

Das die Gen Z am besten auf digitalem Wege zu erreichen ist, dürfte mittlerweile klar sein. Für alle Jugendlichen ist das Smartphone aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken und auch sonst bedienen Sie sich vieler anderer Endgeräte:

  • Tablet
  • Laptop
  • Spielekonsole
  • Streaming-Stick

Entscheidender denn je ist aber der Content. Liefern Sie mit Ihrem Unternehmen einen Inhalt, der die Zielgruppe punktgenau anspricht und verwenden Sie dabei das richtige Wording. Vielleicht ist es ratsam die Kampagne vorab an einer kleinen Testgruppe aus dieser Generation zu testen.

Seien Sie abwechslungsreich!

Die Gen Z steht auf Abwechslung! Sie wollen unterhalten werden und nicht von Werbebotschaften oder Markenslogans bedrängt werden. Seien Sie also eher unaufdringlich und kreativ. Nutzen Sie ein gutes Storytelling, um mit Ihren Produkten die Aufmerksamkeit der Gen Z zu wecken.

Wenn Sie es schaffen zu dieser Zielgruppe durchzudringen, sind Ihre Produkte schon einen großen Schritt weiter. Generell ist die Gen Z sehr neugierig und testet gerne neue Produkte. Dabei sollten Sie aber daran denken, dass auch hier Empfehlungen eine große Rolle spielen.

Fazit

Nehmen Sie die Herausforderung an, denn es lohnt sich vorausschauend zu denken und die junge Zielgruppe von Ihren Produkten zu überzeugen. Die meisten Entscheider und Marketer sind kein Teil der Gen Z, weshalb es manchmal schwierig sein kann, die richtige Tonalität in der Kampagne zu finden.

Ich selbst gehöre auch zur Gen Y und erlebe es immer wieder, dass ich nicht mehr up-to-date bin – und das nicht nur in Sachen Jugendsprache. Umso wichtiger ist es, sich mit dieser Zielgruppe zu beschäftigen, zu hören und zu sehen, was sie interessant finden. Mein Tipp: Laden Sie Jugendliche aus der Gen Z in Ihr Unternehmen ein und lernen Sie sie näher kennen. Vielleicht können Sie auch bereits direktes Feedback zu Ihrem Produkt abholen.

Kati Blumenrath

Von Kati Blumenrath

Arbeitet seit 2014 als Projektmanagerin und Bloggerin für Marketing im Pott.

2018-05-23T09:29:14+00:0011. April 2018|

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