, MarketingDas A & O beim Onlinemarketing: Die Unternehmenswebsite

Das A & O beim Onlinemarketing: Die Unternehmenswebsite

Das Wort Website sieht so aus als wird es gerade zusammengeschraubt

Bild: Michael Brown – Fotolia.com

Um ihr Unternehmen perfekt aufzustellen und auch in der digitalen Welt gut gerüstet zu sein, darf ein Bestandteil in Ihrer Strategie auf keinen Fall fehlen: Der Aufbau und die Pflege einer Unternehmenswebsite.

Schließlich informiert sich die Mehrheit der Bevölkerung zunächst einmal im World Wide Web, wo sie das Gesuchte finden. Und da wollen Sie doch nicht hinten anstehen und potentielle Kunden durch Nichtauffinden ihres Unternehmens in den Weiten des Internets verlieren, oder?

Was den Aufbau einer solchen Website angeht, gibt es viele Möglichkeiten und der Umfang kann zunächst abschreckend wirken. Insbesondere die Pflege der Seite erscheint zunächst sehr aufwändig und der Faktor Zeit steht Ihnen ja eh schon permanent im Rücken. Mit diesem Blogpost möchte ich Ihnen Tipps geben, wie Sie auch mit einfachen Mitteln viel erreichen können.

1. Planung

Der wichtigste Punkt, der auch hier am Anfang steht, ist schon der Schlüssel zum Erfolg: Eine gut durchdachte Planung. Stellen Sie sich vor ein Architekt baut sein Haus einfach mal nach bestem Wissen und Gewissen auf – quasi aus dem Kopf heraus.

Hier eine Säule, dort ein Erker, hier noch eine kleine Dachterrasse… Klingt nicht schlecht, aber das Ergebnis wird wohl kaum den statischen Voraussetzungen genügen.

So ähnlich müssen Sie sich dies auch beim Aufbau Ihrer Website vorstellen. Ohne eine passende Struktur und einen durchdachten Aufbau wird Ihnen das Konzept bald auf die Füße fallen.

Ein Konzept erarbeiten

Daher ist es sinnvoll vor dem Start der Seite genau zu skizzieren, welche Inhalte auf welche Weise dargestellt werden sollen. Zunächst sind dabei folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Ziele möchten Sie mit Ihrer Website erreichen?
  • Wer gehört zu Ihrer Zielgruppe?
  • Welche Inhalte sind wichtig?
  • Welche Darstellungsform möchten Sie nutzen?
  • Wer pflegt die Inhalte?

Wichtige Hilfestellungen können Ihnen auch Bücher über die Informationsarchitektur geben. Hier gibt es einige Exemplare auf dem Markt, die Ihnen helfen, Ihre Inhalte passgenau zu erstellen.

2. Aufbau

Haben Sie keine Scheu – Eine perfekte Website gibt es nicht und wird es auch nie geben. Wichtig ist, dass sie in sich schlüssig ist.

Achten Sie bei der Gestaltung vor allen Dingen darauf, dass Sie Ihre Website möglichst einfach und übersichtlich halten, denn auch Nutzer mit geringen Internetkenntnissen sollten sich bei Ihnen zurechtfinden können.

Usability = Benutzerfreundlichkeit

Websites sollten eine gewisse Usability bzw. Benutzerfreundlichkeit aufweisen. Das Thema begegnet Ihnen schon bei der Auswahl Ihrer Domain. Überlegen Sie sich hier eine einfache und passende Domain, die sich Jedermann leicht merken kann.

Wenn Sie zum Beispiel Anbieter eines Sicherheitsdienstes sind und z. B. Meier-Wohlgemuth heißen, ist es sicher zunächst naheliegend Ihre Seite www.sicherheitsdienst-meier-wohlgemuth.de zu nennen. Aber ist dies auch benutzerfreundlich?

Nein. Die Domain wäre viel zu lang und auch der Nachname birgt Stolperfallen. Einfacher wäre es eventuell dies mit Ihrer Stadt zu verbinden, z.B. sicherheitsdienst-essen.de.

Dos and Don’ts

Ein weiterer Aspekt der Gestaltung ist die Nutzung von Bildern. Überladen Sie die Website nicht mit Bildern, denn dies führt leicht zu Verwirrung und achten Sie bei der Verwendung auf die jeweiligen Bildrechte.

Ein No Go möchte ich Ihnen hier auf jeden Fall noch mit auf den Weg geben: Verzichten Sie auf jegliche Art von Pop Ups und lästige Werbeeinblendungen. Dies schreckt Besucher Ihrer Website sehr schnell ab. Und Sie wollen die Besucher ja zum Verweilen einladen – am besten bei Ihnen vor Ort.

Eine einfache Navigation

Natürlich geht es bei der Gestaltung der Website aber in erster Linie um Folgendes: Den passenden Inhalt. Und dieser lässt sich am besten mit einer guten Menüstruktur aufbauen. Los geht es mit der Startseite – auf diese wird der Nutzer als erstes geführt.

Auf dieser Seite wird der Nutzer von Ihnen begrüßt und es wird dargestellt, was er auf Ihrer Seite finden wird. Und dies erkennt Ihr Seitenbesucher am besten auf den ersten Blick, denn in der Regel hat dieser eine relativ kurze Aufmerksamkeitsspanne.

Elementar ist auch eine gute Navigation. Wo findet der Nutzer was? Hier spielt es keine Rolle, ob man die jeweiligen Reiter, so nennt man diese Designkategorien, oben auf der Seite anordnet oder links am Rand. Diese Reiter können dann die Themen Unternehmen, Produkte, Standorte, Kontakt etc. beinhalten.

Impressum nicht vergessen!

Ein wichtiger Bestandteil ist nicht zuletzt das Impressum. Dieses ist rechtlich vorgeschrieben und somit ein absolutes Muss. Infos, welche Angaben ein Impressum beinhalten muss, finden Sie zum Beispiel hier.

3. Programmierung / Technische Voraussetzungen

Auch bei der technischen Umsetzung gibt es einiges zu beachten.

Eine gute Website ist so angelegt, dass sie mit jedem System und jedem Browser kompatibel ist. Nutzer leistungsschwacher Rechner sollten ebenso berücksichtigt werden, wie User, die mit einer eher leistungsschwachen Leitung im Netz surfen. Daher ist zu beachten, dass sich Ihrer Seite so oder so schnell aufbaut.

Auch ist es hilfreich, die Seite barrierefrei zu halten – ja, auch bei einer Website gibt es so etwas. So sind hier Nutzer mit Farbenblindheit oder anderen Sehschwächen zu berücksichtigen.

Hilfe durch Baukastensysteme

Man muss aber kein gelernter Programmierer sein, um eine gute Website aufzubauen. Hier gibt es schon einfache Baukastensysteme, die Ihnen weiterhelfen können. Ein Beispiel für ein gutes und einfaches System finden Sie hier.

Ansonsten gibt es viele gute Agenturen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Ihnen diese Arbeit abzunehmen.

4. Bekanntmachung der Seite

So, jetzt sind alle notwendigen Schritte abgearbeitet und Sie haben eine brandneue, fertige Homepage. Was nun?

Vor der Bekanntmachung immer testen!

Lassen Sie die Website zunächst von Bekannten und Freunden testen, bevor Sie die Seite bekanntmachen. Hier fallen vielleicht noch ein paar Hürden auf, die Sie noch beseitigen können.

Keine Hürden gefunden? Das ist schön. Aber wie sorgen Sie nun dafür, dass Ihre Website auch bekannt wird?

Ganz einfach: Nehmen Sie die Domain in alle Druckunterlagen des Hauses auf, setzen Sie diese in Ihre E-Mail Signatur, ergänzen Sie Ihre Printanzeigen und bewerben Sie diese in Ihrem nächsten Radiospot, Flyer & Co.

5. Fazit

Generell gilt auch bei der Erstellung einer Homepage der Leitsatz „Weniger ist mehr“.

Das Wichtigste ist im Netz auffindbar zu sein und relevante Infos zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten darzustellen. Dann ist der erste Schritt schon gemacht. Holen Sie die Nutzer auf Ihrer Homepage ab und machen Sie diese so zu neuen Kunden.

Untersützend können Sie auch über Ihre Social Media Kanäle Werbung für Ihre Homepage machen. Auch ein Unternehmensblog oder ein Forum auf der Website fördert die Kommunikation mit Ihren Kunden und Interessenten.

Und eines dürfen Sie bei allem natürlich nicht vergessen: Bleiben Sie stets aktuell.

Ramona Niggemann

Von Ramona Niggemann

Ramona Niggemann arbeitet seit 2012 als Mediaberaterin beim Lokalradiosender Radio Sauerland. Die Medienwissenschaftlerin ist zudem zertifizierte Online Marketing Managerin

Von | 2017-10-04T14:56:15+00:00 13. November 2015|Digital, Marketing|0 Kommentare

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