5 Gründe für einen Unternehmensblog

5 Gründe für einen Unternehmensblog

Am Corporate Blog kommt heute kein Unternehmen mehr vorbei.

Es ist für viele Unternehmen das Mittel der Wahl, Wissen zu teilen, in den Dialog mit den Kunden einzutreten und den Schulterschluss mit Influencern, Partnern und auch Wettbewerbern zu suchen.

Toastbrot mit dem WordPress Logo darauf

medina – Fotolia.com

Dennoch tun sich heute gerade B2B-Unternehmen oftmals noch schwer, einen Unternehmensblog zu starten. Damit verpassen sie viele Chancen, ihren Geschäftserfolg zu steigern.

Ändern Sie das heute noch mit unseren Tipps!

Ganz konkret: Statistiken und Zahlen

Die Nutzungszahlen des Internets wachsen und wachsen und wachsen – immer noch. Und auch Blogs erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit:

Christian Buggisch, Blog-Experte, hat kürzlich recherchiert, wie viele Blogs es in Deutschland gibt. Nach seiner Einschätzung sind es aktuell mehr als 200.000 aktive Blogs. Die meisten Leser nutzen Blogs vor allem als Informationsquelle.

Und satte 57 Prozent aller Befragten einer EARSandEYES-Studie sind der Meinung, dass in Blogs unabhängige Positionen vertreten werden; vertrauen ihnen also bei der Meinungsbildung.

Das Thema “Blog” hat also ein enormes Potenzial, dass sich auch immer mehr Unternehmen zu nutzen machen. IKEA beispielsweise bloggt nicht nur über Wohntrends sondern auch über Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung und kulturelle Ereignisse. Und auch Tchibo, Ritter Sport und Zalando bebloggen erfolgreich weit mehr als nur ihre eigenen Produkte.

Warum also tun sich B2B-Unternehmen mit einem eigenen Blog noch so schwer? Weil für sie die Kommunikations-Uhren noch anders ticken. Bei ihnen herrscht noch große Skepsis bei allem, was mit den sozialen Medien zusammenhängt.

Die meisten von ihnen haben vor allem Angst davor, in den Social Media die Kontrolle über ihre Kommunikation aus der Hand zu geben oder nicht genügend Themen für einen Corporate Blog zu haben.

Ein weiteres Argument ist Zeit: Blogs wollen regelmäßig bespielt werden, und viele Unternehmen fürchten, nicht die notwendigen Ressourcen aufbringen zu können.

Corporate Blog warum?

Viele Gründe sprechen für einen Unternehmensblog. Kunden nutzen den Corporate Blog, um sich über das Unternehmen zu informieren, über ein Produkt oder eine Dienstleistung. Zudem haben sie die Gelegenheit, zu kommentieren, zu erfahren, was andere Nutzer denken und auch ihre eigenen Wünsche mitzuteilen.

Für Unternehmen heißt das wiederum, den Faden aufzunehmen. Gibt es eine bessere Chance, seine Zielgruppen kennenzulernen? Wohl kaum.

Ein weiterer wesentlicher Grund: Unternehmer im B2B-Bereich informieren sich im Vorfeld gerne über ihre Gesprächspartner. Das können sie aber nur tun, wenn der- oder diejenige im Netz zu finden ist. Nicht nur in Form eines klassischen Profils, sondern auch in einem Blogbeitrag.

Wenn der gut gemacht ist, vermittelt er Kompetenz, Wissen und macht neugierig auf den Gesprächspartner. Im Umkehrschluss: Kein Blog, kein Profil, kein Gesprächspartner, kein Gespräch.

Auf Basis Ihres Corporate Blog können Sie sogar eine Community für Ihr Unternehmen aufbauen, die sich zu einer Fangemeinde entwickeln kann und Ihr Leistungsangebot weiterempfiehlt. Eine Weiterempfehlung ist die beste Währung für Sie!

Und nicht zuletzt trägt Ihr Unternehmensblog einen großen Teil zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei. Das heißt nicht, dass der Beitrag nur für SEO geschrieben sein soll. Bloß nicht, schließlich soll der Leser ja Freude an Ihren Artikeln haben. Und Keyword Spamming ist Gott sei Dank auch nicht mehr ausschlaggebend, um bei Google in den oberen Rängen aufzutauchen. Heute gilt: Content is King.

Also – bloggen Sie! Nutzen Sie die Chance, auf dem Radar potenzieller Kunden und Gesprächspartner aufzuscheinen. Im Folgenden habe ich die fünf wichtigsten Gründe für Sie zusammengefasst:

5 Gründe, einen Unternehmensblog zu starten

1. Ihr Corporate Blog als Dialoginstrument

Ihre Beiträge bieten sich an für Diskussionen. Fordern Sie aktiv zu Kommentaren auf. Oftmals ergeben sich durch Kommentare spannende Anregungen, Ihr Leistungsangebot zu verbessern, somit noch mehr Kunden zu gewinnen und Ihre Marktposition zu stärken.

2. Kompetenz zeigen

Blogbeiträge sind ein hervorragendes Mittel, seine Stärken zu präsentieren. Doch Achtung! Es geht nicht darum, schnöde Werbung als Blogbeiträge zu verpacken, sondern wirklich zielgruppenorientiert zu schreiben.

Präsentieren Sie sich als Problemlöser, damit Ihre Kunden auch gerne auf Ihren Blog zurückgreifen und die regelmäßigen Beiträge nicht mehr missen möchten.

3. Blog als Multiplikator

Mit Ihrem Blog haben sie die Möglichkeit, den Schulterschluss mit Influencern und anderen Bloggern suchen. Das gelingt Ihnen beispielsweise durch Kommentare und Gastbeiträge auf anderen Corporate Blogs, die für Ihr Unternehmen eine Rolle spielen.

Gerade zu Beginn ist dies für Sie eine hervorragende Gelegenheit, sich einen guten Ruf im Netz aufzubauen und selbst zum Influencer zu werden.

4. Wissen teilen

Das gehört heute zum guten Ton und wird von den Kunden als Service erwartet. Wenn Sie diesen Service nicht bieten, tut es Ihr Mitbewerber. Darüber hinaus ist Ihr Wissen eine gute Gelegenheit, das Profil Ihres Unternehmens zu schärfen und dadurch Ihren Wettbewerbsvorteil zu stärken.

5. Die Blogbeiträge für ein E-Book nutzen

Die wichtigsten Beiträge lassen sich leicht zusammenfassen und als Download auf Ihrer Website anbieten. Das ist für Sie eine wunderbare Gelegenheit, den Kontakt mit Ihren Kunden wiederaufzunehmen und neue Kunden dazuzugewinnen.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn Sie nicht unmittelbar große Resonanz auf Ihren Corporate Blog haben. Gut Ding braucht Weile und gerade B2B-Unternehmer sind eher Konsumenten als Kommentatoren.

Sie werden jedoch feststellen, dass sich Ihr Unternehmensblog positiv auf Ihre Geschäftsentwicklung auswirkt – wenn er für Ihre Zielgruppe Mehrwert bietet. Bloggen lohnt sich!

Wie Sie Ihren Unternehmensblog am besten starten, verrate ich Ihnen gerne in meinem nächsten Beitrag.

Vanessa Lehmkuhl

Von Vanessa Lehmkuhl

Seit 2008 ist die Marketing- und Kommunikationswirtin im B2B-Vertrieb eines regionalen Medienunternehmens gegenüber Werbetreibenden beratend tätig.

Von | 2017-07-18T17:05:39+00:00 27. Juni 2016|Marketing|0 Kommentare

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